Ein Blick hinter die Kulissen von Lovjoi.

Vor einiger – ja schon sehr langer Zeit hatten wir die Freude mit der wunderbaren (welt)besten Praktikantin und Soziologiestudentin Jorinde zusammenzuarbeiten. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt ist es schon 2017 und wir müssen feststellen, dass ohne solche unterstützenden Hände und Köpfe leider einiges liegen bleibt – wie zum Beispiel die regelmäßigen News auf unserem Blog zu posten!

Liebe Jori, danke für die wertvolle Arbeit und alles, was Du mit uns erlebt hast. Hier kommt Dein (Rück)Blick hinter die Kulissen.

Bildschirmfoto 2017-01-11 um 17.16.58

… Verfasst von mir, Jorinde, die ich  einen Sommer lang bei Lovjoi ein Praktikum absolvierte und die Arbeit von Lovjoi mit all ihren Facetten hautnah erleben konnte. Als frische Absolventin im Fach Soziologie, nutze ich die Zeit vor meinem Masterstudium und schnupper ein wenig Luft in der grünen Modebranche. Mich hat es zu Lovjoi neben meiner große Leidenschaft für ökologische und nachhaltige Themen vor allem durch eine Besonderheit dieses Modelabels verschlagen: einer in Deutschland ansässigen Produktion, wo man vom ersten Entwurf bis zum fertigen Lieblingsstück alles miterleben kann. Für das Miterleben dieser Vision habe ich selbst einen Umzug von der norddeutschen Großstadt in die schwäbische Provinz auf mich genommen und bin vor vier Wochen mit einer Menge Fragen, Interesse und Begeisterung hier aufgeschlagen. Ganz vorn dabei stand für mich die Frage: Faire, ökologische und dazu modische Kleidung produziert in Deutschland, geht das überhaupt? Wie gut das funktioniert, darf ich hier jeden Tag aufs Neue hautnah miterleben. Bei der Mitarbeit erfahre ich am eigenen Leib, was alles an Arbeitsaufwand, Herzblut und Visionen hinter einem neuen Lieblingsstück an meiner Kleiderstange steht: Vom ersten Designentwurf, über das Zuschneiden von Hand der einzelnen Kleidungstücken, bis zum eigentlichen Prozess des Nähens durch Khaled, den syrischen Näher, das anschließende Versäubern der Nähte per Hand- allein der Produktionsprozess erscheint mir mit meinen ungeübten, für den ersten Zuschnitt gefühlte 2 Stunden brauchenden Händen unglaublich aufwendig und arbeitsintensiv. Umso größer die Freude, als ich mein erstes, selbstzugeschnittenes Lieblingsstück von Lovjoi mein Eigen nennen darf- den wunderschönen Mantel Moe.

Dass, was ich hier miterleben, lernen und stückweise begleiten kann, ist vor allem die Haupterkenntnis, die eine stetig wachsen de grüne Modeszene nicht aus den Augen verlieren sollte, um nicht an Authentizität und Glaubhaftigkeit einzubüßen: Gut ist, was transparent ist. Und wie transparent Lovjoi in all seinen Arbeitsschritten arbeitet, davon darf sich jeder durch die immer offenen Türen hier im schönen Riedlingen gern überzeugen lassen.

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